Bericht vom SND-DACH-Stammtisch in Berlin am 18. November

Urban Sketchers

Die Urban Sketchers sind eine Gemeinschaft von Menschen mit Leidenschaft fürs Zeichnen. Von Künstlern, Illustratoren über Schriftsteller und Lehrer - jeder, der Spaß am skizzieren hat, kann sich der Gruppe anschließen. Ursprünglich 2008 in den USA gegründet, finden sich heute Kreative aus der ganzen Welt zusammen. Detlef Surrey, Katrin Merle und Omar Jaramillo von den Urban Sketchers Berlin gaben beim letzten dpa-Stammtisch einen Einblick in ihr Schaffen.


 
Die einzigen Regeln, die für Urban Sketchers gelten, sind in ihrem Manifest zusammengefasst.
Die Zeichenausrüstung ist meist minimalistisch und passt in einen Rucksack oder eine Tasche, denn Urban Sketchers zeichnen da, wo es gerade etwas spannendes zusehen gibt: Cafes, Parks, Personen oder Architektur sind die hauptsächlichen Motive. Ob in lebendigen oder akkuraten Linien, coloriert oder nur mit Bleistift, es werden nur reale Orte gezeichnet, und nie von Fotos oder aus der Phantasie heraus. Die Urban Sketchers treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Sessions, geben sich Tipps und unterstützen einander. Um auch einen internationalen Austausch zu erreichen, werden die fertigen Skizzen online gestellt.
 
Mit dem Blick fürs Wesentliche, fangen Urban Sketchers den Augenblick ein und zeigen die Welt mit ihren Augen, persönlicher als es ein Foto könnte.
 
Die Zeichnungen, die an diesem Abend in den Skizzenbüchern herumgereicht werden, sind von außerordentlicher Qualität. Wer an dem Abend nicht dabei sein konnte, kann sich hier die Arbeiten der Urban Sketchers Germany ansehen.
 
Text: Julia Walerian; Fotos: Raimar Heber